Mädchengerätturnen: Ausflug in die Porsche Arena zur DTB Pokal Qualifikation

Am vergangenen Freitagnachmittag trafen sich fast ein Dutzend Mädchen, um mit ihrer Trainerin Heike Hamann und zwei weiteren Betreuerinnen in die Porsche Arena zu fahren. Auf der S-Bahnfahrt nach Stuttgart steigerte sich die Vorfreude auf das kommende Event noch einmal. Durch ein günstiges Kartenangebot für Schüler war es möglich, die Qualifikation für den DTB Pokal live mit zu erleben.

Auf super Plätzen untergebracht ließ sich das Geschehen bestens verfolgen und die Mädchen wurden mit einem tollen Ausblick und teils atemberaubenden Turnübungen belohnt. Die größte Schwierigkeit beim Zuschauen bestand darin, sich für den Blick auf ein Gerät zu entscheiden, da mehrere der sieben Teams aus diversen Nationen zeitgleich an verschiedenen Geräten turnten. Natürlich waren die deutschen Damen, die gleich mit zwei Gruppen antraten, besonders in unserem Fokus. Das Team Deutschland 1 führte meistens das Feld an und so war es uns eine extra Freude, ihnen zu zuschauen.

Ob es die Rückwärtssaltos am Schwebebalken, die Schrauben bei der Bodenkür, die ausgefeilten Bocksprünge oder das scheinbar mühelose Fliegen und Drehen zwischen den Reckstangen war, wurde zur Nebensache. Denn alle Übungen waren auf sehr hohem Niveau gehalten und ließen uns so manches Mal den Atem stocken.

Es ist einfach nicht vergleichbar, ob man die Turnerinnen live aus nächster Nähe beobachten kann oder nur zuhause vom Sofa aus zuschaut. So konnten wir uns auch nur schwer von diesem Anblick trennen, um die Heimfahrt anzutreten. Recht spät und müde, aber auch sehr glücklich und inspiriert kamen wir wieder nach Hause. Und wer weiß, welche neue Motivation dieser Ausflug den jungen Turnerinnen bescheren wird?!

9. Langlaufausfahrt der Fitness-Gruppe nach Hittisau

Vom 27. bis 29.1.2017 waren wieder 22 Langlauf-Begeisterte aus der Fitness-Gruppe im bewährten Quartier in Hittisau. Wetter, Schnee und Loipen waren ideal wie selten - es konnte kaum besser sein!

 Bilder Evelyne Bankwitz

Freitags bei der Anfahrt blieben wir, wie immer, in Wangen zum Frühstück im Fidelisbäck hangen.

Nachmittags ging es, von Sibratsgfäll aus, hin und zurück entlang der Subersach nach Schönenbach, das seinem Namen alle Ehre macht und jetzt auch mit einem gemütlichen, ganz aus Holz erbauten, Gasthof aufwartet.

Am Samstag fuhren wir mit Auto und einige auch per Ski, über die Grenzlandloipe aufwärts, nach Balderschwang. Dort gab unser bewährter LL-Übungsleiter Sigi, nach einem lehrreichen Einführungsfilm am Vorabend, einen Skatingkurs. Die restlichen „diagonalen Klassiker“ genossen das abwechslungsreiche Loipennetz. Ein paar Unentwegte fuhren nachmittags wieder über die Grenzlandloipe abwärts zurück nach Hittisau. Dort konnte man sich je nach Geschmack im Gasthof Hirsch bei Kaffee und Kuchen und/oder in unserer Pensionssauna entspannen

Abends ist es üblich, nach dem köstlichen Dinner-Menü unserer Wirtin Daniela, in gemütlicher Runde zusammen zu sitzen. Da werden dann die Ereignisse des Tages diskutiert und ein paar Schmankerl vorgetragen, diesmal die Geschichten vom „Langlaufloipalanglaiferlehrling“ und vom „Weihnachtspackerl“.

Der Sonntag sorgte mit einem kleinen Höhepunkt für eine interessante Abwechslung. Der Biathlon-Verein Hittisau hatte auf Vermittlung unseres Wirtes Gerhard einen Schießstand für uns aufgebaut, wo wir uns dann als Amateur-Biathleten versuchten. Liegend aufgelegt schossen wir noch recht passabel. Nach einer Laufrunde mit etwas Puls und letztlich stehend freihändig, wackelte das Gewehr dann wie ein Kuhschwanz. Man musste froh sein, wenn man statt „Fahrkarten“ zu schießen, überhaupt mal einen Treffer erzielte. Zukünftig werden wir die Schießergebnisse der Biathleten respektvoller beurteilen.

Nach der Rückfahrt, mit mehr oder weniger Staus auf der Autobahn, sind wir alle wieder gut und hochzufrieden daheim gelandet. Wir freuen uns auf das 10jährige Jubiläum im nächsten Jahr. Das Quartier ist, wie immer perfekt von Simone organisiert, schon reserviert!

BS











20 Jahre orientalischer Tanz in Nabern

Der Orientalische Tanz - die Mutter aller Tänze - umgangssprachlich auch Bauchtanz genannt - fördert Fitness und Gesundheit und verzaubert den Alltag.
Im Juni 1996 gründete Helga Ehrfeld eine Gruppe für orientalischen Tanz in Nabern.
Helga konnte als Trainerin Sibylle Hepperle gewinnen, die zu dieser Zeit bereits ein eigenes Studio in Hepsisau mit großem Erfolg und Engagement betrieb.
Sibylles Begeisterung für den orientalischen Tanz riss die Teilnehmerinnen mit, die Gruppe wuchs und wuchs eng zusammen. In den darauffolgenden 17 Jahren wurde getanzt, geschwitzt und gelacht beim Shimmy, Hagala, Kamel, Achter, Hip Drop, Schraube und vielem mehr, alles unter der tollen Leitung von Sibylle.
Die Tänzerinnen wurden gebucht für Feiern und Feste.
Leider verstarb Sibylle viel zu früh nach kurzer schwerer Krankheit im Juli 2013. Es war ein großer Verlust, der das Weiterbestehen der Naberner Gruppe gefährdete. In Sibylles Sinne haben sich die Schülerinnen entschieden, die Gruppe weiterführen zu wollen.
Eine neue Trainerin wurde gesucht und in Birgit Fezer gefunden, unter deren ambitionierten und qualifizierten Leitung forthin getanzt wurde. Leider hörte Birgit im Dezember 2015 als Leiterin auf.
Die Nachfolgerin von Birgit wurde Agnes Häberle, die sich als wahrer Glücksgriff erwiesen hat. Agnes, eine ehemalige und langjährige Schülerin von Sibylle in deren Hepsisauer Tanzstudio, vertieft ihr Können weiterhin wöchentlich in der Tanzschule „Tanz Oase“  in Ulm.
Wir trainieren und tanzen zu abwechslungsreicher orientalischer Musik (poppig aufgepepptes Traditionelles und Modernes, beispielsweise: folklore, oriental-latino, drum beats.

            Carmen Glück, Doris Ruh, Mirka Glück, Sophia Röhm, Conny Veil, Karin Seiler
                                      Conny Wolffram, Agnes Häberle, Ingrid Reiner
                                        Es fehlen: Gerti Reznicek, Ute Slowaczek

Nach wie vor treten wir öffentlich auf und nehmen an Veranstaltungen teil. Kontakt bei Interesse:
Carmen Glück, Tel. 07021-82811 oder Agnes Häberle, E-Mail: agnes_haeberle@web.de
Neue Mitglieder, auch Anfängerinnen, sind herzlich willkommen.
Wir trainieren montags von 20.30 bis 22.00 Uhr in der Gießnauhalle.
 

Radausfahrt der Fitness-Gruppe

Radausfahrt mit Hindernissen
Von DO. 16. bis SO. 19.06. fand wieder die jährliche Radausfahrt der Breitensportgruppe Ski- und Fitness des SVN statt.
14 Teilnehmer trotzten der katastrophalen Wettervorhersage und machten sich auf, den Naturpark-Radweg Nordschwarzwald unter die Räder zu nehmen.

In 2 Gruppen erreichten wir am Morgen Stuttgart mit der S-Bahn. Aufgrund einer Zugänderung kam dann eine Gruppe samt Rädern in den Genuss einer Fahrt im Bistro eines ICEs nach Pforzheim (Danke an die freundlichen Zugbegleiter für ihre ungewohnte Flexibilität!).
Von dort starteten wir zu unserer ersten Etappe entlang der Enz nach Freudenstadt. Vor dem Nieselregen schützte sich jeder auf seine Art: von der High-Tec Regenjacke über neonfarbene Flatter-Ponchos bis zu Plastiktüten an den Füßen war alles dabei!

In Bad Wildbad dann der erste Sturz - mit der Erkenntnis, dass das Vorderrad zwar in die Schienen passt, ein Fahrrad aber doch kein geeignetes Schienenfahrzeug ist.
Wer sich über die Topographie vorher keine Gedanken gemacht hatte, lernte auch ziemlich schnell, dass es sich beim Schwarzwald um Deutschlands höchstes und größtes zusammenhängendes Mittelgebirge handelt. Die teils steilen Aufstiege über matschige Waldwege forderten die letzten Reserven, bis wir am Abend nach 85 km und 980 Höhenmetern Freudenstadt erreichten.

Nach einem rustikalen Abendessen im Brauhaus mit anschließendem Public-Viewing fielen wir erschöpft im Hotel Krone am schönen Marktplatz in unsere Betten.
Am Freitagmorgen dann noch vor dem Start der erste Plattfuß, aber wenigstens das Wetter war uns wohl gesonnen.

Die Strecke blieb anspruchsvoll und auf dieser Etappe lernten wir auch, dass 3 Fahrräder nebeneinander nur bedingt auf einen Waldweg passen. Deshalb kam es zu einem – glücklicherweise weichen – Abflug in die Botanik. Über Loßburg erreichten wir Alpirsbach, wo wir uns mit dem bekannten Klosterbräu für die Weiterfahrt stärkten.

Der einsetzende Regen trennte dann die Spreu vom Weizen: während die Einen bei Bräu und Braten blieben, machten sich die „Harten“ wieder auf den Weg und wurden dafür kurze Zeit später mit einer kräftigen Dusche von oben belohnt. Über Schiltach und Wolfach gings weiter durchs schöne Kinzigtal zu unserem Etappenziel, dem Hotel Hirsch in Berghaupten bei Gengenbach. Nachdem auch unsere „Hocker“ eingetroffen waren genossen wir ein vorzügliches Abendessen bei unseren sehr netten Gastgebern.

Am Samstagmorgen besichtigten wir nach einem fürstlichen Frühstück die schöne Altstadt von Gengenbach, bevor es weiter ging über Offenburg, Appenweier und Bühl bis zu unserem Ziel kurz vor Baden-Baden. Auf dieser Etappe blieben wir dank perfektem Timing trocken: Der Himmel zeigte sich in Weltuntergangsstimmung und wir konnten uns gerade noch in eine Gaststätte retten, bevor ein gewaltiger Wolkenbruch niederging. Am Nachmittag fanden wir wieder Zuflucht in einem Cafe, als der nächste Schauer einsetzte. Nach einem heftigen Anstieg erreichten wir dann inmitten der Weinberge unser Hotel Rebenhof in Neuweier, welches durch seine wundervolle Lage, mit Aussicht ins Rheintal und einen tollen Wellnessbereich, besticht.
Sonntags führte uns unsere Tour an Baden-Baden vorbei bis nach Ettlingen, wo wir dann bei durchwachsenem Wetter Richtung Pforzheim radelten. Unsere Erkenntnis auf dieser Etappe: Man sollte entweder der Radkarte oder dem Navi vertrauen. Versucht man beides, wird man mit einem Zick-Zack-Kurs und Mehrkilometern belohnt. Am späten Nachmittag erreichten wir bei Sonnenschein wieder Pforzheim. Von dort trat ein Teil die planmäßige Heimreise mit dem Zug an, während die restliche übermotivierte Gruppe bis zur S-Bahn-Station Weil der Stadt weiterradelte.
Unser Fazit nach 320 teils nassen Kilometern, ca. 2300 Höhenmetern, 2 Stürzen und 5 Platten: Fährt man Rad mit toller Truppe, ist das Wetter völlig schnuppe!!
Herzlichen Dank an unser Planungs- u. Orgateam  Simone + Helmut sowie die Gepäcktransporteure Svenja sowie Anna + Matze.
KM

8. Langlaufwochenende im Bregenzerwald 29.1.-31.1.2016

Am 29.1.16 war es wieder mal so weit. 19 Mitglieder und Freunde der Fitness-Gruppe machten sich unter der Leitung von Simone Romer auf zum alljährlichen Langlaufwochenende nach Hittisau.

Die Anreise erfolgte mit großer Vorfreude auf ein Langlaufparadies mit 40 km täglich frisch gespurten Loipen. Zwischenstopp wurde, wie jedes Jahr, noch beim fidelisbäck in Wangen gemacht. Bei Leberkäse, heiß aus dem Backofen, frischen Laugenbrötchen, Seelen und Kaffee stimmten wir uns auf ein sportliches Wohlfühlwochenende ein.

Nachdem alle Teilnehmer mit einem großen Hallo im Stammquartier bei der Fam. Bals gut angekommen waren, ging es sofort nach Balderschwang auf die Loipe zur ersten längeren Langlaufrunde.

Nach dem ersten geschafften Rundkurs ließen wir es uns im Loipenstüble (Bibersteiner Hütte) bei Getränken, heißen Suppen und warmen Topfenstrudel so richtig gut gehen.