Auch die Jugend kickt wieder!

 

Seit dem 1. Juli kann wieder fast normal trainiert werden - daher rollt ab dieser Woche auch bei den Jugendteams des SVN wieder der Ball.

Infos zu Trainingszeiten gibt es bei den Jugendtrainern oder bei Chris Wilke unter wilke-chris@web.de.

 


 

Wir trainieren wieder!

 

Endlich ist es wieder so weit...

Ab dieser Woche rollt der Ball am Oberen Wasen wieder. Unsere erste und zweite Mannschaft startet nach rund zehnwöchiger Corona-Zwangspause wieder mit dem Training. Dieses findet natürlich unter strengster Einhaltung der erforderlichen Regelungen statt.

Die Abteilungsleitung hat hierfür ein eigenes Hygienekonzept entwickelt, welches die Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs ermöglicht. Dies gilt vorerst für die beiden aktiven Mannschaften.  Für das Jugendtraining wurde beschlossen, bis zu den Pfingstferien abzuwarten und dann eine Entscheidung treffen zu wollen. Die Senioren steigen eventuell in KW24 wieder ins Training ein.

Auch wenn das Training unter Einhaltung der verordneten Maßnahmen etwas ganz Neues sein wird, freuen sich die SVN-Kicker ungemein, wieder gegen den Ball treten zu dürfen. Sobald sich Änderungen ergeben, werden diese hier bekanntgegeben.

Trainingszeiten:
Di, 19:00-20:30 Uhr: Erste Mannschaft
Do, 19:00-20:30 Uhr: Zweite Mannschaft

- Das Hygienekonzept findet ihr HIER -

 


Die C-Jugend im Wintercheck

Nachgehakt: Beim Wintertrainingslager in Sonthofen unserer beiden aktiven Mannschaften haben wir einen Blick hinter die „Kulissen“ gewagt. Im Wintercheck haben wir hierbei unsere beiden C-Jugend-Trainer Niklas Braun und Luca Sterr exklusiv zur „Lage des Teams“ befragt:

 

Niklas, Luca, ihr habt mit der C-Jugend in der Qualistaffel den 5. Platz belegt – wie zufrieden seid ihr mit der Hinrunde?

Niklas: Mit der Hinrunde können wir eher nicht so zufrieden sein, vor allem, weil wir beide der Meinung sind, dass in unserer Mannschaft ein riesen Potenzial steckt, was wir auch in der letzten Saison unter Beweis gestellt haben, als wir in der Endrunde Platz 2 geholt haben, mit nur einem Punkt Rückstand. Daher ist die Hinrunde schon etwas enttäuschend, vor allem, weil der Leistungseinbruch schon auch auf die mangelnde Trainingsbeteiligung zurückzuführen ist.

Luca: Zusätzlich haben wir einige wichtige Stammspieler altersbedingt an die B-Jugend abgeben müssen, was neben dem qualitativen Personalrückgang zur Folge hatte, dass wir nur noch eine 7er-Mannschaft melden konnten. Das wurde von den Spielern teilweise dann nicht mehr so ernst genommen. Auch aus unserer Sicht heraus hat das dann nur bedingt etwas mit dem klassischen Fußball zu tun, wenn viele Partien zweistellig ausgehen. Auch taktisch bringt uns diese Spielform nicht groß weiter, weil es ein komplett anderes System ist als auf das Großfeld.

 

Welche Veränderungen stehen für die Rückrunde an und welche Ziele habt ihr?

Niklas: Wir haben für die Rückrunde nun in enger Rücksprache mit dem Team beschlossen eine 11er-Mannschaft zu melden. Luca und ich sind ebenfalls Fan vom 11er-Spielmodus, weil ich unsere Aufgabe in der C-Jugend auch darin sehe, die Jungs ans Großfeld heranzuführen und sie in diesem Entwicklungsprozess zu begleiten. Sprich: den Jungs zu erklären, wie Laufwege aussehen sollten und wie man Fußball im Erwachsenenbereich spielt. Wir nehmen uns auf jeden Fall vor, unter die Top 3 zu kommen.

 

Wenn man das richtig heraus hört, können sich also die Jungs nur selber im Wege stehen, wenn sie nicht ins Training kommen, richtig?

Niklas: Genau, wir haben Jungs im Team, die fußballerisch für Ihr Alter schon überdurchschnittlich weit entwickelt sind und wenn die Lust haben, Fußball zu spielen und Bock haben, ins Training zu kommen und bei den Spielen da zu sein, vielleicht den Fußball als ihr erstes Hobby sehen, dann denken wir, sind die Grenzen nach oben wirklich offen und es ist viel zu holen.

 

Niklas, worin hat dein Trainerkollege Luca deiner Meinung nach seine größte Stärke?

Niklas: Durch seine Technik ist Luca wirklich überragend im Vorzeigen von Übungen. Wenn ich eine Schussübungen vormache und manchmal das Tor verfehle, schlägt ihn Luca halt einfach rein und zeigt den Jungs wie es geht. Aber in den Ansprachen haperts dafür manchmal. (beide lachen)

 

Luca, du bist dran – was kann Niklas besonders gut?

Luca: Die größte Stärke bei Niklas sehe ich ganz klar in seinen Ansprachen, weil er stets auf den Punkt bringt, was zu sagen ist, auch immer angemessen im Ton, der Haltung, so dass es jeder mitbekommt. Was er aber immer verrafft, ist es, unseren gemeinsamen Schlüssel „rauszuhängen“, obwohl er es 100 % zugesichert hat. (beide lachen)

 

Was würdet ihr gerne Euren Spieler mit auf den Weg geben?

Niklas: Etwas das mich als Spieler und Jugendspieler immer selbst heiß gemacht hat: Ich bin der Meinung, dass wir für einen ganz besonderen Verein spielen, den es sicher in der Form kein zweites Mal gibt und man stolz darauf sein kann, das grüne Trikot zum Spiel überzustreifen. Für mich ist es dabei einfach wichtig, dass man sich für sein Team und seine Jungs einsetzt und auf dem Platz alles gibt. Was am Ende dann dabei raus kommt, ist eher zweitrangig, wichtig ist eben der Einsatz und das Füreinander.

Luca: Ich schließe mich Niklas an, vor allem bin ich der Meinung, dass vor dem Spiel bei uns ruhig etwas mehr Feuer reinkommen muss. Manchmal ist es hier bisschen zu läsh, wenn vor dem Spiel mehr über FIFA und Fortnite geredet wird, anstatt die Konzentration aufs Spiel zu lenken. 
Was ich ihnen noch mit auf den Weg geben möchte ist, dass sie in ihrer Terminplanung disziplinierter werden sollten. Bei vielen Absagen wenige Minuten vor dem Training oder kurz vor dem Spiel mit eher vorgeschobenen Gründen wissen wir dann auch was Sache ist – das muss einfach besser werden, wenn wir erfolgreich sein wollen.

 

Trainer beim SV Nabern – Welches Fazit zieht ihr aus Eurem Job, und was gibt Euch die Arbeit im Verein?

Niklas: Ich selbst spiele seit meinem 4. Lebensjahr bei Nabern und hab alle Jugenden durchlaufen, war immer froh ins Training gehen zu können und da möchte ich dem Verein einfach etwas zurückgeben. Der Fußball und der Verein haben mir schon so viel gegeben, dass ich mich unbedingt auch engagieren wollte. Mit Luca habe ich dann noch den perfekten Trainerkollegen gefunden und da wollten wir beide einfach was an den Verein und seine Menschen zurückgeben.

Luca: Zum einen spielen wir selber ja auch Fußball mit den Aktiven, die vielleicht noch einen Ticken mehr Erfahrung haben. Diese Erfahrung an die jüngeren Spieler weiterzugeben und sie weiter auf ihren Weg zu bringen hat mich angespornt, Trainer zu werden. Es ist auch einfach ein cooles Gefühl zu sehen, wie eine Übung, die wir im Training einstudiert haben, im Spiel umgesetzt wird. Als Trainer hast du dann nochmal einen anderen Blickwinkel und kannst das Spiel von außen sehen, was für mich als Spieler dann auch nochmal sehr wichtig ist.


 

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Die D-Jugend im Wintercheck

Nachgehakt: Beim Wintertrainingslager in Sonthofen unserer beiden aktiven Mannschaften haben wir einen Blick hinter die „Kulissen“ gewagt. Im Wintercheck haben wir hierbei unsere beiden D-Jugend-Trainer Fabian Becker und Tim Holder exklusiv zur „Lage des Teams“ befragt:

 

Tim, Fabi, die Qualistaffel schloss Euer Team mit dem 4. Tabellenrang ab – wie bewertet ihr die Hinrunde und wie zufrieden seid ihr?

Fabi: Dadurch, dass wir viele Spieler des jüngeren Jahrgangs haben, gab es einige Spiele, bei denen wir gut mitgehalten haben, aber wir körperlich etwas unterlegen waren. Manchmal fehlte auch einfach die Konstanz, bzw. hatten wir viele Leistungsschwankungen zu verzeichnen, sowohl im Spiel selbst, als auch im Training.

Tim: Manche Spiele gingen auch unglücklich verloren, als wir beispielsweise einen 0:4-Rückstand zum 4:4 aufholen konnten und aber am Ende 5:4 verloren. Grundsätzlich sind wir zufrieden, ein oder zwei Plätze besser wären aber auf Grund der Qualität durchaus machbar gewesen.

 

Was denkt ihr, woher kommt diese Inkonstanz? Hat es mit dem Trainingsfleiß zu tun?

Fabi: Manchmal ist es schulisch bedingt, dass einige Spieler nicht zum Training kommen können, oftmals ist es aber auch so, dass wenn der beste Kumpel nicht ins Training kommt, man selbst auch absagt. Das ist dann letztendlich schade.

Tim: Wir haben bereits von den Personen her ein sehr durchgemischtes Mannschaftsgefüge. Einige Spieler sind immer da und geben alles, wie z.b. Raphi, bei manch anderen ist nach einem Rückstand schnell mal die Luft raus und es fehlt die Motivation nochmal Gas zu geben. Und so geht ein Spiel dann auch mal verloren.

 

Was habt ihr Euch für die Rückrunde vorgenommen und welche Ziele sind gesteckt?

Tim: Ich denke, das Ziel ist es auf jeden Fall in die Top 3 zukommen. Für den ersten Platz reicht es vermutlich noch nicht, gerade auch, weil wir mit Reudern einen sehr starken Gegner in der Staffel haben.

 

Was schätzt ihr an Eurem Team?

Fabi: An unserem Team schätze ich, dass es immer harmonisch und locker innerhalb der Mannschaft, als auch mit dem Trainerteam zu geht und es wirklich immer Spaß macht.

Tim: Mich begeistert, dass unsere Jungs für ihr Alter wirklich schon offen zueinander sind und teilweise auch kritisch analysieren, wo sie sich verbessern können. Für mich ist es vor allem die ehrliche Art eines jeden, die wirklich hervorzuheben ist. Dadurch macht es dann auch wirklich Spaß und die Stimmung ist cool, wenn alle im Training sind.

 

Was stört Euch an Eurem Team?

Fabi + Tim: Definitiv die Inkonstanz im Training oder die kurzfristigen Absagen bei den Spielen, was es uns bei unserem recht kleinen Kader dann am Spieltag nicht einfacher macht. Manchmal ist die Konzentration im Training noch nicht so fokussiert oder die Gedanken sind ganz wo anders, das aber ist in diesem Alter sicher total normal.

 

Der SVN ein Herzensverein? Und falls ja, warum?

Fabi: Auf jeden Fall. Man kennt sich untereinander sehr gut, auch unter den Trainern herrscht eine gute Kommunikation, beispielsweise mit der C-Jugend (Trainer Niklas und Luca). Auch bei den Aktiven merkt man, dass ein gutes Verhältnis untereinander herrscht und dadurch auch Zusammenhalt entsteht. Außerdem hat man immer einen Ansprechpartner, vor allem Uli, Chris und Bjoern sind uns hier stets eine große Hilfe, auf die wir uns immer verlassen können.

Tim: Was mir als erstes auffiel, nachdem ich zum SVN gekommen bin, war, dass so gut wie keine Spieler gewechselt sind, das spricht schon mal total für die Stimmung im Verein. Auch wenn es bei uns mal nicht lief, kam bei mir selbst auch nie der Gedanke auf, zu wechseln. Man merkt, dass im Verein ein gutes Klima herrscht, man kann mit jedem Spaß haben, labern und das ist einfach überragend.

 

Fabi du bist Bayern Fan – Tim du drückst dem BVB die Daumen – wie kann das im Trainerteam überhaupt konfliktfrei gut gehen? ;-)

Tim+Fabi: (beide lachen), Da sind wir schon einsichtig und legen unsere Vereinsbrillen auch mal ab. Dortmund und Bayern sind natürlich bei uns Dauerthema, aber es ist immer so, dass wir, egal welchen Verein es betrifft, ob Transfers oder Spielweisen etc., immer derselben Meinung sind. Da können wir dem anderen schon auch mal was gönnen.


 

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Ligen – Launen – Lehm & Lodge

Ein Vorrundenrückblick von Michael Dangel

Spätestens seit letzten Sonntag ist jedem eingefleischten Fußballfan klar: Wenn das ansonsten ach so geliebte Kaltgetränk freiwillig gegen Punsch und Glühwein getauscht wird, Mutti‘s selbstgestrickter Wollschal den treuen, schon tausende Kilometer mitgereisten Fanschal eiskalt ersetzt, oder Dienstagstrainings mit der Begründung „Trainer, heute geht es nicht - meine Oma hat Geburtstag“ abgesagt werden, dann ist eines klar: Die Winterpause steht vor der Tür.

Doch nicht genug, denn zeichnet sich der gemeine Fan nicht nur dadurch aus, dass er Sonntag für Sonntag mit Wurst und Wissen bewaffnet am Seitenrand seinen Beitrag zum Besten gibt – nein, er beweist sich auch als schonungsloser Analytiker, verquickt Empirie mit Theorie und bastelt aus seiner Statistik den Trend. Dieser stellt per Definition eine konstante systematische Zu- oder Abnahme einer Zeitreihe dar und gibt Aufschluss über Veränderungen. So natürlich auch im Fußball. Besonders im Amateurfußball. Besonders zur Winterpause.

 

Betrachtet man den Trend der Kreisliga A, speziell unserer geliebten Elf, stellen wir eindeutig fest: Die konstante Zu- oder Abnahme der Zeitreihe ist eindeutig inkonstant. Um das mal in Fußballerfachsprache auszudrücken: Der SVN ist launisch wie das Frühlingswetter. Dabei ist erst einmal Herbst angesagt. Nach dem erfolgreichsten Teckbotenpokal in der Vereinsgeschichte, folgte ein Ligaalltag der einer Sinuskurve ähnelt. Einem Hoch (Sieg) folgte meistens ein Tief (Niederlage) und am Ende der Vorrunde steht die Mannschaft leistungsgerecht auf einem vorzeigbaren 7. Rang, mit guter Tendenz nach oben. Dabei sind starke Auftritte gegen Tabellenführer Oberboihingen und den selbsternannten Aufstiegskandidaten Harthausen wirklich hervorzuheben. Just auch der Auftritt im Derby gegen Dettingen, als die Mannschaft ihr ganzes Können abrufen konnte. Betrachtet man die Entwicklung des Teams nach der Vorrunde in den letzten Jahren drei Jahren (2017: 4 Punkte, 2018: 22 Punkte bei einem Spiel mehr, 2019: 23 Punkte) so ist dem Trainerteam zu gratulieren. Der Trend zeigt nach oben und die Mannschaft ist in der Kreisliga A etabliert. Unser Fazit: Weiter so!

 

Eine Etage tiefer in der Kreisliga B6 haben die Trainer Bjoern Renz und Georgios Triantafilidis die jüngste Naberner Mannschaft zu einer Einheit geformt, die pro Training an die 15 Spielern aufweist, eifrig, fleißig arbeitend. Zwar kann man auch hier einen Ligatrend ziehen, doch fiele dieser angesichts der Ergebnisse leider nicht ganz so gut aus, wie gewünscht. Dennoch muss man so ehrlich sein und anerkennen, dass die B6 so stark wie nie besetzt ist, und die Mannschaft auf die beiden Siege und deren 6 Punkten stolz sein darf. Die Laune ist gut. Die Laune bleibt gut -  ein Trend um den uns viele beneiden! Unser Fazit: Weiter so!

 

Eine Liga weiter scheint ein ganzes Rudel (Ex-)Naberner vorerst guter Laune zu sein. Haben sich mit Argient, Kevin, Mudrik, Passi und Dani gleich fünf „Naberner“ zu Ex-Coach Viktor Oster gesellt um die Mission Aufstieg in der Kreisliga B5 zusammen mit der Saurierelf anzugehen. Derzeit eine ordentliche Saison spielend befinden sich die Exil-Naberner auf einem guten dritten Platz, dicht dran an den vorderen beiden Plätzen. Wir drücken Ihnen selbstredend die Daumen !! Die Tür in Nabern steht den Jungs natürlich jederzeit für eine Rückkehr offen – (Wieder-)Einstandsfeste haben schon so manche Herbstlaune in fußballerische Frühlingsgefühle verwandelt.

 

Noch eine Liga weiter, nämlich in der Kreisliga B1 des westfälischen Fußballverbandes blickt man bei der DJK Arminia Bochum III ebenfalls auf eine durchwachsene Vorrunde aber einen dennoch vorzeigbaren 8. Tabellenplatz. Auch hier scheint das Launebarometer zig zag zu schlagen – wohl aber ob der Beschaffenheit westfälischer Fußballplätze. Warum wir das erwähnen? Weil auch hier ein "Naberner“, in persona Paddy Schulz, seiner liebsten Freizeitbeschäftigung frönt und neben der Masterarbeit sein ganzes fußballerisches Können bei der DJK Arminia einbringt. Nostalgiker sind sich dagegen sicher, dass Paddys Leidenschaft für Tennenplätze eigentlicher Grund für einen Wechsel war. Denn zwar ist sein Verein mit einem Kunstrasenplatz ausgestattet, doch sind in Westfalen ligaweit noch Tennenplätze keine Seltenheit, was Paddy auf unser explizites Nachfragen sogar bestätigte. Ob ihn nun aber das Studium oder der Umbau der heimischen „Scholle“ ins 450 KM weit entfernte Bochum verschlagen hat, wissen wir nicht. Wir freuen uns aber schon auf die Rückrunde, für die Paddy bereits seine Rückkehr nach Nabern verlauten lassen hat.

 

Allerbester Laune fernab vom hiesigen Fußballgeschehen scheint indes der vor allem in der Jugend lange Zeit im Naberner Leibchen auflaufende Flo Mayer zu sein. Während sich sein ehemaliger Teamkollege Marci Geismann als SVN-Coach bei Novemberwetter Woche für Woche im Ligaalltag abrackert, lässt sich Flo erst mal auf einer drei Quadratkilometer großen Insel in Indonesien die Sonne auf den Bauch scheinen und macht nebenher den Tauchlehrerschein. Einen Fußballplatz nahe einer Schule sei bereits gesichtet. Fehlt nur noch die Einladung zum Wintertrainingslager. Wir sagen: Tiefenrausch und Krakenbiss! Und gerne mal wieder in Nabern auftauchen.

 

Moritz Berger rundete seine ganz persönliche Vorrunde fernab vom Fußballgeschehen mit der Leitung eines Projektes in Nepal ab, bei dem er zusammen mit einer gemeinnützigen Organisation und den Dorfbewohnern in dem vom Erdbeben gebeutelten Dorf Dhoksan ein Lodge-Hotel aufbaut. Dabei werden vor allem die dort vorhandenen Materialien verbaut und auf lokale Gepflogenheiten geachtet. So ist zum Beispiel ein großer Baubestandteil schwarzer Lehm aus einer nahe gelegenen Baugrube. Nach Fertigstellung soll das Lodge-Hotel der Dorfgemeinschaft übergeben werden und regelmäßig Einnahmen generieren. Vor allem aber soll das Projekt Ansporn für weitere Projekte in Eigeninitiative der Dorfbewohner sein. Dabei stellt das Projekt kein zwanghafter Eingriff in die Kultur der Nepalesen dar, Ziel ist vielmehr mit den dortigen Gegebenheiten eine Weiterentwicklung zu schaffen von denen alle profitieren. „Wir denken das Bestehende weiter“, so das Motto von Moritz Berger. Ein Motto, das auch dem SVN sehr gut steht, wie wir finden…..

 

Allen Zuschauern, Sponsoren, Fans und Spielern wünschen wir einen erholsamen Sonntag und viel Freude in der Rückrunde!!


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